Porsche Targa Bügel

Porsche Targa Bügel

Preise

Targabügel Aufbereiten (ohne Entlacken): 470,-€

Beinhaltet:

– kleine Dellen entfernen

– Kratzer entfernen

– Schliffbild wieder herstellen

 

 

Schrauben anbringen: 235,-€

Beinhaltet:

– Alte Schrauben / Schraubenreste entfernen

– neu VA-Schrauben anpassen

– Schrauben einschweißen

 

 

Loch verschweißen: ab 409,-€

Beinhaltet:

– Anpassen Edelstahlscheibe

– Loch Verschweißen

– Schweißnaht auf der Vorderseite verschleifen

 

 

Entlacken: 153,-€

Beinhaltet:

– Lackschicht chemisch entfernen

„extreme“ Dellen und Verformungen: auf Anfrage

Alle Preise sind inklusive 19% Mehrwertsteuer.

Stand 2021.

Der Porsche Targa wurde anfangs mit einem gebürsteten Edelstahlbügel (Targa-Bügel) ausgeliefert. Die späteren Modelle hatten ebenfalls einen Edelstahl Targa Bügel, aber dieser wurde von Werk aus lackiert.

Auch am Targa Bügel sind die Spuren der Zeit nicht vorüber gegangen. So sind häufig Kratzer, Dellen oder auch Bohr-Löcher, von zusätzlich angebrachten Antennen, die Folgen.

Aber das gehört jetzt alles der Vergangenheit an, denn wir können Ihren/Euren Targa-Bügel wieder aufbereiten. Wir entfernen Kratzer, Dellen und verschweißen Löcher.

Selbst lackierte Targa-Bügel entlacken wir und stellen die Bürstung im Edelstahl wieder her.

Ebenfalls erstetzen wir, die meist verosteten Schrauben durch hochwertige VA Schrauben.

Wir nutzen die gleichen Werkzeuge und Technik wie beim Delorean DMC-12 um das Schliffbild wieder herzustellen.

 

Pflegetipps für die gebürstete rostfreie Edelstahloberfläche:

1.
Bei jedem Arbeitsschritt ist IMMER darauf zu achten, dass in Strich-/ Bürstrichtung gearbeitet wird.
Kreisende oder Querbewegungen zum Schliff verursachen kleine Kratzer und sind irgendwann im Schliffbild zu sehen.
Deshalb IMMER in Schliffrichtung arbeiten!

2.
Wasser und ein sauberes Tuch genügen in der Regel für die Reinigung.
Dies kann durch herkömmliches Spülmittel aus dem Hausgebrauch unterstützt werden.
Keine chlorhaltigen Reiniger verwenden, diese greifen die Passivschicht der Oberfläche an
und können zu Korrosion führen.

3.
Nach dem Waschen den Targabügel am besten trocken wischen oder abledern, um Kalkflecken zu vermeiden. Auch das sollte immer in Schliffrichtung geschehen.

4.
Um Fingerabdrücke vorzubeugen helfen spezielle Edelstahlpflegemittel, die einen ölige Film auf der Oberfläche hinterlassen. So können Fingerabdrücke mit einen weichen Tuch wieder entfernt werden. WD40 hat sich hier bewährt.
Nachteil der „geölten“ Oberfläche ist, dass auch Schmutz leichter auf der Oberfläche zurück bleibt.

5.
Zum Entfernen von leichten Kratzern, kann ein Schleif-Vlies verwendet werden. Die Nutzung
braucht etwas Übung und es sollte immer die komplette Fläche abgezogen werden.

6.
Darauf achten, dass sich kein metallischer Abrieb von normalen Stahl auf der Oberfläche ablagern kann. Auch Materialien zum Schleifen der Edelstahloberfläche nur für diese nutzen.

 

Wer sich daran hält, wird lange Freude an der gebürsteten Oberfläche seines Porsche Targa Bügels haben.
Und nie vergessen:
IMMER in Schliffrichtung arbeiten!!!!

Vorher/Nachher

Kleine Materialkunde Edelstahl-Rostfrei:

V2A; 1.4301 (X5CrNi18-10), vormals AISI 304

Seit Erfindung des nichtrostenden Stahl im Jahre 1912 haben Hersteller und Verarbeiter unterschiedliche Handelsnamen verwendet, wie V2A/V4A, NIROSTA, REMANIT oder Cromargan.

Das Wort „Edelstahl” ohne den Zusatz „Rostfrei” reicht als Bezeichnung nicht aus; denn zu den Edelstählen gehören auch die Gruppen Edelbaustahl, Wälzlagerstahl, Schnellarbeitsstahl und Werkzeugstahl mit wesentlich anderen Gebrauchseigenschaften.

Edelstahl Rostfrei ist ein Sammelbegriff für nichtrostende Stähle. Diese enhalten mindestens 10,5% Chrom und weisen gegenüber unlegierten Stählen eine deutlich bessere Korrisionsbeständigkeit auf.

Das Legierungselement Chrom (Cr) führt mit diesem Mindestanteil zur Ausbildung einer sehr dünnen, aber fest haftenden und bei Verletzung selbst heilenden so genannten Passivschicht. Diese schützt das darunter liegende Metall.

Der beim Delorean DMC-12 verwendete nichtrostende Stahl trägt die Bezeichnung:
1.4301 (vormals AISI 304) und ist ein 18/10 Cr-Ni-Stahl.

Die Bezeichnung als V2A bezieht sich auf die 1912 gemachten Versuche. Die damals aus V für Versuch und A für Austenit gebildeten Bezeichnungen V2A standen für CrNi-Stahl V4A für CrNiMo-Stahl. Sie werden nach wie vor als Synonyme für Edelstahl Rostfrei gebraucht.
In den USA umgangssprachlich SS 304 (Stainless Steel 304).

1.4301 ist die erste kommerzielle nicht rostende Stahlsorte und heute mit einem Produktionsanteil von 33 % der am häufigsten eingesetzte rostfreie Stahl.
Dieser Stahl hat eine sehr gute Polierfähigkeit und eine besonders gute Verformbarkeit durch Tiefziehen, Abkanten, Rollformen etc. Er ist gegenüber Chloridionen nicht beständig.

Verwendung: Nahrungsmittelindustrie, Maschinenbau, Fahrzeugbau, usw.

Ungeeignet: für Anwendungen in Schwimmbädern und in Seewasser.

Lochkorrosion (Pitting)

Lochkorrosion kann auftreten, wenn die Passivschicht örtlich durchbrochen wird. 

Wenn Chloridionen (verursacht u.a. durch Streusalz) vorliegen, können an diesen Stellen nadelstichartig Löcher entstehen. Die sich, bei Nichtbehandlung, in Schwerkraftrichtung durch das Blech fressen können. Durch Ablagerungen, wie Fremdrost, auf der Oberfläche wird die Gefahr einer Lochkorrosion verstärkt.